9/11
Am 11. September 2001 wurden Terroranschläge auf die Twin Towers des World Trade Centers, das Pentagon und weitere Ziele verübt. Das war ein Jahr vor meiner Sommerschule. Wir haben um 14:46 in dem großen Hörsaal bei AMD eine Gedenkminute eingelegt.
Dieser Terror hat sich so tief in die amerikanischen Seelen gebrannt, dass keine Maßnahmen mehr unangebracht erschienen. Krieg in Afghanistan, Tötung von Ossama bin Laden in Pakistan, “racial profiling” und das Verbieten von Flüssigkeiten im Flugverkehr sind nur einige wenige davon.
In diesem Zuge haben die Amerikaner aber auch die Einreisebestimmungen geändert. Wer einreisen wollte, musste auf einmal drei Fragen schriftlich beantworten.
- Planen Sie einen Terroranschlag zu begehen.
- Planen Sie den Präsidenten der Vereinigten Staaten umzubringen.
- (Ich habe die Frage vergessen, aber es geht mir hier auch nicht ums Detail)
Ich habe mich gefragt: “Was soll das denn?”. Kein Terrorist würde doch hier wahrheitsgemäß antworten. Darum ging es aber auch gar nicht. Es ging darum, nach einem Anschlag schnell und unbürokratisch festzustellen, dass die Einreise nicht legal war und damit auch der Aufenthalt nicht mehr entzogen werden muss. Also es ist ein reine juristisches Konstrukt, vielleicht so eine Art Versicherung. Zudem ist es ein Weg nochmal deutlich darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig die Einhaltung gewisser Regeln ist.
Ich bräuchte ein ähnlich hartes Kriterium um eindeutig im Vorfeld und ohne (juristische) Umwege größtmögliche Eindeutigkeit und Sicherheit zu bieten.
Welche Kriterien würde ich nun brauchen um sicherzustellen, dass ich niemanden mit einem Freund verwechseln würde, der mir die Freundin ausspannen könnte?